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Jean, you are great!

Eigentlich könnte ich meinen Blog auch "Wlodarek zappt" nennen. Tatsächlich finde ich ganz zufällig im Fernsehen. so manche psychologische Anregung, die ich gerne weitergebe,
Wie in dieser amerikanischen Sendung, in der eine unsichere junge Frau  namens Jean von Profis dafür fit gemacht werden sollte, ihren Schwarm Tom für sich zu gewinnen. 
Als erstes wurde die optisch unscheinbare Jean mittels Make-up aufgehübscht und modisch angezogen. Dann setzte ein Fotograf sie ins rechte Licht. Und wow! - die Fotos hatten Starappeal. Merke: Mit dem richtigen Handwerkszeug kann man jedes Entlein in einen Schwan verwandeln. Jean staunte nur: "Bin das wirklich ich?".
Im zweiten Schritt sollte sie lernen, gegenüber Männern selbstsicher   aufzutreten. Ein Coach ließ  sie dazu eine Gruppe junger Besucher durch Madame Tousseaus Wachsfiguren-Kabinett führen. Mit einem Knopf im Ohr gab er ihr Hilfestellung ("Fass ihn jetzt an der Schulter an."). Jean schlug sich tapfer. und sogar mit Erfolg. Einer fragte anschließend nach ihrer Telefonnummer, allerdings vergebens.
Danach sah man Jean wieder verlegen und unglamourös durch die Gegend laufen. Offenbar hatten die Bemühungen der Profis nicht viel geändert.
Frustrierend für Jean, aber eine Bestätigung für meine These: Solche Trainings sind höchstens ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die wahre Veränderung beginnt innen. Sie muss gründlich sein, und sie braucht ihre Zeit. Genau deshalb habe ich mein Buch "Selbstvertrauen stärken und ausstrahlen" geschrieben. Für alle Jeans - und auch diejenigen, die zwar schon selbstsicher auftreten, aber heimlich immer noch nicht glauben, dass sie großartig sind. .   

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Keine Angst!

Ich habe einen schönen Spruch von Mark Twain gefunden:

Ich habe im Leben schon viele schlimme Dinge durchgemacht. Einige davon sind wirklich passiert.

Tatsächlich beziehen sich die meisten Ängste auf etwas Zukünftiges, dessen Eintreffen gar nicht hundertprozentig sicher ist. Von daher ist es sinnlos, sich verrückt zu machen.

Der bessere Weg:

Verwandeln Sie Sorgen in Sorgfalt. Indem Sie planen (Was kann ich tun, wenn...) entwickeln Sie ein Instrumentarium, um dem "worst case" entgegenzutreten - falls der überhaupt eintritt. Bis dahin: Schlafen Sie gut!

Verwandeln Sie Angst in Aktivität. Fragen Sie sich: Was kann ich heute, hier und jetzt konkret tun, um zu vermeiden, wovor ich Angst habe? Tun Sie diese Schritte. Das gibt Ihnen das Gefühl von Kontrolle.

Weihnachten für immer

Weihnachten – es ist schon ein besonderes Fest! Die Einkaufsstraßen sind überfüllt, weil alle unterwegs sind, um Geschenke zu kaufen. Im Briefkasten liegen Briefe mit Bitten um Spenden. Wenn wir sie lesen, berühren die Schicksale unser Herz. Auf den Weihnachtsmärkten oder bei Betriebsfeiern treffen sich Kolleginnen und Kollegen auch mal ohne beruflichen Zweck. Heiligabend gehen Menschen zur Christmette, die das ganze Jahr über keine Kirche von innen gesehen haben. Verwandte treffen sich zum Fest, die vorher nie Zeit hatten oder die sich normaler Weise nicht grün sind, sich diesmal aber zusammenreißen.
Das alles spricht dafür, dass immer Weihnachten sein sollte. Das würde nämlich bedeuten: Großzügig sein und den Lieben eine Freude machen. Ein Herz für diejenigen haben, denen es schlechter geht als uns. Im Umgang mit KollegInnen nicht nur die Arbeit im Kopf haben. Sich um Spiritualität kümmern. Toleranz üben und sich Zeit nehmen. Auf das Beiwerk mit dem Tannenbaum und dem Christstollen…

Zufallsglück

„Du kannst alles schaffen, wenn du nur fest daran glaubst!“ Das wird inzwischen nicht nur von Esoterikern vermittelt, sondern auch von Speakern vor Riesenpublikum und in vielen Ratgebern. Zum großen Teil ist das richtig, aber eines wird dabei gerne außer Acht gelassen: Das notwendige Quäntchen Glück. Fehlt es, kann man sich gläubig auf den Kopf stellen – der Erfolg bleibt begrenzt. Das zeigt diese Geschichte, die ich kürzlich in der Zeitung las: Angela Pietrziks farbenfrohe Bilder hängen jetzt in einer Galerie. Dabei wollte die Künstlerin noch vor kurzem die Malerei aufgeben. Mit ihrem letzten Bild, das sie im Freien nach der Natur gemalt hatte, war sie so unzufrieden, dass sie es in einen Container warf, in dem Holz und landwirtschaftlicher Abfall lag. Dort entdeckte es eine Galeristin, die der Gegend Urlaub machte. Sie war begeistert. Und da Angela Pietrzik immer ihre Adresse auf die Rückseite ihrer Bilder schreibt nahm sie Kontakt mit ihr auf. Jetzt ist von Aufhören nicht mehr die…