Samstag, 28. Januar 2017

Nicht aufgeben



Das neue Jahr ist nun einen Monat alt. Da darf man schon einmal Bilanz ziehen, was denn aus den Silvester-Vorsätzen geworden ist. Nichts?
Dann tragen Sie hier doch bitte alle Gründe ein, warum es bisher nicht geklappt hat.: _________________________________________
Ich reiche gerne auch noch ein physiologisches Argument nach: Unser Gehirn ist auf Energiesparen eingerichtet. Es sorgt dafür, dass wir uns nicht überanstrengen, sondern auf Autopilot möglichst immer dasselbe tun.
Deshalb mein Tipp für alle, die noch nicht aufgeben möchten: Wenden Sie für Ihre guten Vorsätze das japanische Kaizen an. Der Erfolg beruht auf Verbesserungen, die so winzig sind, dass sie unter unserem Gehirnradar laufen. Also nicht die Nulldiät, sondern statt der großen nur die kleine Tüte Pommes frites. Nicht jeden Tag Joggen im Park, sondern ein paar Dehnübungen abends vor dem Fernseher.
Wenig ist besser als gar nichts - und es ist die Basis für mehr. In diesem Sinne: Geben Sie nicht auf.

Dienstag, 10. Januar 2017

Glücksbilanz



In einer Studie fanden Forscher heraus, dass ein unangenehmes Ereignis am Tag von drei positiven Erlebnissen aufgewogen wird. Für eine positive Tagesbilanz sollte das Ergebnis also mindestens 1: 3 sein. Das wirkt sich gravierend aus, wir sind dann offener, kreativer und entwickeln leichter neue Fähigkeiten.
Doch wie bekommt man diese Bilanz hin? Ein unangenehmes Ereignis lässt sich nicht immer vermeiden, aber die positiven drei Erlebnisse können wir uns selbst verschaffen. Mein Tipp: Schreiben Sie eine Liste aller Dinge, Genüsse oder Tätigkeiten, die Sie glücklich machen, zum Beispiel Ihre Lieblingsmusik, ein gutes Essen, sportliche Betätigung, ein Treffen mit Freunden. Setzen Sie die dann bewusst ein. Es dürfen auch gerne mehr als drei sein!