Freitag, 17. März 2017

Keine Sorge!



Wir machen uns oft so viele Gedanken über unsere Zukunft. Das ist zunächst einmal typisch menschlich: Wir sind die einzige Spezies, die vorausschauen kann. Wenn es allerdings dazu führt, dass wir uns Schreckensbilder ausmalen, kann diese Fähigkeit auch ein Fluch sein.  Ein wirksames Gegenmittel ist es, umzudenken und sich vertrauensvoll zu entspannen. Hier ist dazu eine Anregung. 
Eine Freundin schickte mir diese schöne Geschichte, die von Anthony de Mello stammt:
Im alten Indien verurteilte ein König einen Mann zum Tode. Der Mann bat den König, das Urteil aufzuheben und fügte hinzu: „Wenn der König gnädig ist und mein Leben schont, werde ich seinem Pferd innerhalb eines Jahres das Fliegen beibringen.“ „Es sei“, sagte der König, „aber wenn das Pferd in dieser Zeit nicht fliegen lernt, wirst du dein Leben verlieren.“ Als seine Familie voll Sorge den Mann später fragte, wie der sein Versprechen einlösen wolle, sagte er: „Im Laufe eines Jahres kann der König sterben. Oder das Pferd kann sterben, oder es kann fliegen lernen. Wer weiß das schon?“.
Wir sollten nicht vergessen: Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft ist noch nicht da. Was zählt, ist die Gegenwart.

Sonntag, 5. März 2017

For ever young



„Altwerden ist nichts für Feiglinge“ – das Zitat stammt von Joachim Fuchsberger. Doch offenbar gibt es keinen Grund, davor zu zittern: Das Älterwerden kann durchaus angenehm sein, Das belegt jedenfalls eine groß angelegte aktuelle Altersstudie des Instituts für Demoskopie in Allensbach. Über 4000 Bundesbürger zwischen 65 und 85 Jahren wurden befragt, sie repräsentieren etwa 15 Millionen Einwohner. Dabei zeigte sich: Viele Rentner sind heute im Vergleich zu früher so rüstig, dass sie sogar über das Rentenalter hinaus gerne weiterarbeiten. Von den 65- und 85-Jährigen gehen noch 15 Prozent zur Arbeit, und das keineswegs nur, weil ihr Geld nicht reicht. Drei Viertel der Befragten sagen, die Arbeit mache ihnen Spaß. Und auch bei der Fitness sind die Senioren voll dabei. 44 Prozent  treiben regelmäßig Sport. Fit im Kopf und fit im Körper – da ist es kein Wunder, dass sich die ältere Generation längst nicht mehr so alt einschätzt wie sie tatsächlich ist. Laut Umfrage sind die meisten gefühlte acht Jahre jünger als es in ihrem Pass steht. Nun denn, da kann man dem Greisenalter ja gelassen entgegen sehen.…Mit meiner Berliner Freundin habe ich jedenfalls verabredet, dass wir zu unserem 80. Geburtstag zu den Stones auf dem Tisch tanzen. Mit gefühlten 72? Ach was, 20!