Sonntag, 27. März 2011

Wer gewinnt?

Manchmal ist es gar nicht so leicht, an das Gute im Menschen zu glauben:

Banker, die schon wieder zocken wie vor der Finanzkrise, Politiker, denen hauptsächlich ihre Wiederwahl wichtig ist, Konzerne, die sich ausschließlich am Gewinn orientieren. Techniken, die unsere Natur zerstören und unser Leben gefährden.

Dazu einer meiner Lieblingswitze, er ist zugegeben etwas sarkastisch:

Mars fliegt an der Erde vorbei. Mit einem Blick auf sie sagt er erschrocken: "Um Himmels Willen, Erde, was ist denn mit dir los? Du siehst ja schrecklich aus." "Ja, stöhnt die Erde, "Mir geht es auch gar nicht gut. Ich habe Homo sapiens." "Mach dir nichts draus," tröstet Mars. "Das geht vorüber."

Manchmal denke ich pessimistisch, dass wir eines Tages von der Bildfläche verschwinden werden wie seinerzeit die Dinosaurier. Aber: Es gibt auch Menschen, die andere Wertmaßstäbe haben und die sich nicht nur am Profit orientieren. Und ich hoffe, es werden immer mehr.

Donnerstag, 17. März 2011

Entscheidung

Für eine Reportage über glückliche Menschen stieß ein Journalist auf einen alten Mann, der sehr zufrieden und entspannt wirkte.

"Sind Sie glücklich?" erkundigte er sich. Sein Gegenüber nickte zustimmend.

"Wie schaffen Sie es nur, bei allem Leid, das es in der Welt gibt, Ihren positiven Gemütszustand zu bewahren? Und vermutlich haben Sie auch kein leichteres Leben als andere Menschen?".

"Das stimmt," antwortete der alte Mann. "Aber jeden Morgen, wenn ich aufwache, habe ich die Wahl: Will ich heute glücklich oder unglücklich sein. Ich entscheide mich jedes Mal für das Glück!"

Samstag, 5. März 2011

Nichts überspringen

Ich vertrete die These, dass man auf dem Weg zur Kompetenz ebenso wie zur persönlichen Entwicklung keine Abkürzung nehmen kann. Es muss alles selbst erarbeitet werden, mit Geduld, Mut und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Siehe dazu auch das Kapitel "Gehen Sie Schritt für Schritt" in meinem Buch "Spielregeln des Lebens für mehr Glück und Erfolg."
Auch wenn es eine Weile gut geht - auf die Dauer tragen tönerne Füße nicht. Scheitern ist dann eine Chance, zu reifen. Dazu gehört allerdings, dass man sich nicht als Opfer sieht, sondern die volle Verantwortung übernimmt.