Donnerstag, 14. November 2013

Mindere Leistung!

Diese Nachricht hat mich wirklich aufgeregt.
Marissa Mayer, 38, Chefin des Internetkonzerns Yahoo, hat ein System eingeführt, mit dem die Leistung der Belegeschaft erfasst werden soll. Danach müssen die Führungskräfte Mitarbeiter regelmäßig in fünf Kategorien einordnen. Wer in einer der letzten Kategorien landet, wird als Minderleister (Low Performer) bezeichnet und muss mit einer Kündigung rechnen. Bereits 600 Mitarbeiter sind nach dieser Methode schon entlassen worden. Nun ist sicher nichts dagegen einzuwenden, dass man einem wirklich unfähigen Mitarbeiter die rote Karte zeigt . Das Perfide bei dieser Auslese ist jedoch, dass Mayer Prozentzahlen für die Leistungskategorien vorgibt. Dadurch fällt automatisch immer eine Gruppe unter die "Minderleister". Die Manager müssen also auch Leute entlassen, die gute Arbeit machen, aber eben nicht in die ersten drei Kategorien passen.
Wie dumm und borniert muss man sein, um so etwas durchzusetzen?  Der psychologische Effekt ist verheerend. Konkurrenzdruck und Verunsicherung sind die Folge. Diese Art zu denken ist längst überholt und stammt aus einem früheren Jahrzehnt. In meinen Augen ist Frau Mayer die Einzige, auf die man den unsäglichen Ausdruck "Minderleister" anwenden sollte, in menschlicher Hinsicht, aber auch langfristig im Blick auf den Konzern . Wir werden sehen!      

Freitag, 1. November 2013

Schluss jetzt!

Gehen Sie doch einmal Ihren Freundes- und Bekanntenkreis durch und fragen Sie sich ehrlich: Mit wem bin ich wirklich gerne zusammen? Wer tut mir gut? Wer hält auch in Krisen zu mir und unterstützt mich?
Oder wer zehrt im Gegenteil immer nur von mir? Wem leihe ich mein Ohr, meine Aufmerksamkeit und meine Energie - aber wenn ich das einmal brauche, hat der andere leider gar keine Zeit?
 Natürlich soll und darf man Menschen nicht nur nach ihrer Nützlichkeit für die eigene Person beurteilen. Das ist hier auch nicht gemeint. Vielmehr geht es darum, nicht unbesonnen  alte Beziehungen und Pseudo-Freundschaften aufrecht zu erhalten, die sich längst überholt haben oder die einen über lange Strecken belasten. In dem Fall ist es für alle Beteiligten besser, sich klar und deutlich zu trennen.
Dazu las ich kürzlich eine provokante Methode, die mich schmunzeln lies.Es handelt sich um eine Anleitung, den eigenen Anrufbeantworter mit folgendem Text zu besprechen:

"Danke für Ihren Anruf. Leider bin ich nicht zu Hause - ich bin gerade damit beschäftigt, einiges an meinem Leben zu verändern. Bitte hinterlassen Sie mir eine Nachricht. Falls Sie nichts von mir hören sollten, waren Sie eine dieser Veränderungen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag."

Was ist, trauen Sie sich?