Direkt zum Hauptbereich

Diesmal etwas tierisch Gutes

In einer Berliner Seniorenresidenz wird  regelmäßig Tiertherapie praktiziert. Mehrmals in der Woche kommt dort ein Tierpfleger mit drei Alpakas vorbei. Die alten Leute lieben es. Sogar Demenzkranken zaubert der tierische Auftritt ein Lächeln ins Gesicht.
Es müssen nicht unbedingt Tiere dieser Größenordnung sein, in manchen Heimen hat man auch mit Hunden und Katzen eine ähnlichen Erfolg. Bekannt ist, dass bei psychischen und physischen Störungen oft Delfine oder Pferde therapeutisch eingesetzt werden.Generell erzeugt der Umgang mit einem Tier positive Aufmerksamkeit, lenkt von Schmerzen ab  und wirkt stimmungsaufhellend. 

DieMethode wurde in den USA entwickelt und wird bei uns seit den 80ger Jahren praktiziert.

Interessant finde ich besonders die Begründung, warum das so gut funktioniert. In einem Gesundheitsmagazin hieß es dazu:"Als wichtigste Eigenschaft der Tiere gilt, dass diese keine Vorurteile kennen. Für sie macht es keinen Unterschied, wie eine Person aussieht, ob oder welches Handicap sie hat."
Da können wir von den Tieren lernen.
   

Kommentare

  1. Ja, manchmal sind Tiere die besseren Menschen. Vorausgesetzt, dass Tiere nicht von Menschen missbraucht oder manipuliert werden. Letztendlich liegt es an uns Menschen, denn das Leben ist ein Bumerang...!

    AntwortenLöschen
  2. Mir geht es auch direkt besse, wenn ich mit meinem Kater kuschel. :)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ruhe bitte!

Die Autorin Regina Kramer schreibt in einem Artikel: „Lärm ist nicht nur eins auf die Ohren, sondern auch auf Psyche.“ Sie hat ja so Recht! Ich weiß, wovon ich rede: Unter unsere Wohnung in einem schönen, aber hellhörigen Altbau sind seit einiger Zeit drei koreanische Musikstudentinnen eingezogen. Seitdem wird gerne zwischen 11.00 Uhr und 19.00 Uhr Geige geübt. Nicht etwa zusammenhängende Melodien, sondern einzelne Töne, die an die Laute einer malträtierte Katze erinnern. Aber mir bleibt ja noch die Flucht ins Büro. Nur, seit einem halben Jahr hat unter meinen Räumen ein Laden für Shishas (Wasserpfeifen) eröffnet. Offenbar ist Musik dem Verkauf förderlich, jedenfalls höre ich die Bässe wummern. Nachdem ich mehrfach wie ein Racheengel im Laden aufgetreten bin, ist es derzeit ruhig. Zu empfindlich? Oh nein, ich habe die Hirnforschung auf meiner Seite: Laute Geräusche mindern die Informationsverarbeitung im Gehirn und blockieren die Kreativität. Aber als Psychologin weiß ich auch...

Das neue Buch ist da!

Der Postzusteller st eht mit einem Päckchen vor der Tür. Oft nehme ich Sendungen für Nachbarn an, die nicht zuhause sind. Aber dieses ist für mich. Ich ahne schon: Darin sind Exemplare von meine m neuen Buch „Vertrau dem Leben. Von A wie Abenteuergeist bis Z wie Zeitreise“, mit meinen eigenen Illustrationen. Ein neugeborenes Kind im Arm zu halten ist ein unglaubliches Gefühl, aber ein neues Buch, ein „geistiges Kind“, zum ersten Mal in den Händen zu halten, ist auch sehr bewegend. Dieses ist mein zwölftes, also schon Teil einer größeren Buch-Familie, aber trotzdem einmalig. Und wie bei einem Säugling weiß man nicht, was daraus wird. „Habent sua fata libelli“ – die Bücher haben ihr eigenes Schicksal, wusste schon der antike Grammatiker Terentianus Maurus. Mein erstes Buch „Mich übersieht keiner mehr. Größere Ausstrahlung gewinnen“ wurde ein Bestseller und sorgte dafür, dass ich im Erscheinungsjahr 145 Tage auf Lesereise war. Der eine oder andere Nachfolger wurde weniger euphorisc...

Und es hat sich doch schon etwas geändert!

Karfreitag war ich als Autorin des Buches "Einsam" zu Gast in der Sendung "Lebenswert" zum Thema "Einsamkeit" im Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main. Es ging darum, wie man es schaffen kann, gut mit sich alleine zu sein und wie sich die schmerzliche Einsamkeit überwinden lässt. Das Besondere der zweistündigen Sendung, die immer zu Feiertagen ausgestrahlt wird, ist, dass Zuhörer und Zuhörerinnen anrufen und sich beteiligen können. Der Moderator Klaus Hofmeister hatte es  thematisch so angelegt, dass es um die positiven Möglichkeiten ging. Vor Beginn hatte er etwas Sorge, dass sich vielleicht niemand zu diesem heiklen Thema melden  würde. Ich tröstete ihn, dass ich gegebenenfalls mit meinen Ratschlägen  locker zwei Stunden füllen könnte. Aber das war wahrhaftig nicht nötig, so viele Männer und Frauen riefen an und teilten mit uns ihre Strategien, Einsamkeit zu überwinden.Ich war absolut begeistert, wie positiv und selbstbestimmt sie ihren Weg gefunden h...