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Vorleistung



Ich habe es ja schon immer gesagt, zum Beispiel in meinem Buch „Spielregeln des Lebens“ im Kapitel „Zahlen Sie den Preis für Ihr Ziel“: Wenn man Erfolg haben will, muss man oft in Vorleistung gehen. Es scheint so, als ob das „himmlische Personalbüro“ erst einmal testen will, wie beharrlich und diszipliniert wir sind, bevor es uns befördert. Genau das bestätigte mir heute die Reportage über einen Fitnesstrainer, der inzwischen ständig ausgebucht ist und prominente Sportler zu seinen Kunden zählt. Als er in einem großen Hamburger Fitness-Center seinen ersten Kurs anbot, kamen gerade mal zwei Leute. Daraufhin wollte das Management das Angebot streichen. Der Trainer bot jedoch an, den Kurs ein halbes Jahr kostenlos durchzuführen. Sein Einsatz wurde belohnt: Inzwischen drängeln sich bei ihm die Trainingswilligen. Und das nicht mehr umsonst.
Also: An sich glauben und nicht aufgeben! Irgendwann kommt die Resonanz.

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Der bessere Weg:

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Nobelpreis für die Psychologie

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Preis für Zivilcourage

Ich war bei der Preisverleihung der „Goldenen Bild der Frau“ dabei. Geehrt wurde auch Sylke Hoß (37), Mutter zweier Kinder. Die Altenpflegerin saß nichtsahnend im Publikum - ihre Chefin hatte sie mitgenommen - und war völlig überrascht, als der Moderator Kai Pflaume sie auf die Bühne bat und ihr der Sonderpreis für Zivilcourage verliehen wurde. Wir alle applaudierte ihr mit Standing Ovations. Sylke Hoß hat den Preis absolut verdient. Ohne Rücksicht auf sich selbst deckte sie mutig auf, dass in dem Heim, in dem sie tätig war, die Pflegebedürftigen nicht nur stark vernachlässigt, sondern sogar misshandelt wurden. Mit ihrer Beschwerde, für die sie konkrete Beweise vorlegte, hatte sie sich zunächst an ihre Vorgesetzten gewandt, doch niemand interessierte sich dafür. Schließlich ging sie bis zur Heimleitung. Sie wurde als Querulantin und Nestbeschmutzerin beschimpft. Dann folgten Schikanen. Schließlich wurde ihr gekündigt. Damit nicht genug drohte man ihr, man würde dafür sorgen, dass sie…