Direkt zum Hauptbereich

Schicksalssymphonie



Nicht erst seit meinen Recherchen für mein Buch „Tango vitale. Tanz mit dem Schicksal – Krisen und Chancen nutzen“ weiß ich, dass das Schicksal manchmal die interessantesten Tricks nutzt, um Menschen an die richtige Stelle zu bringen. Dafür habe ich jetzt wieder einen Beweis:
Der ehemalige ZDF-Korrespondent Knut Terjung erzählt in einem Porträt, dass er sich als junger, engagierter Journalist gewünscht hatte, nach Berlin zum Rias zu gehen. Nur, er hatte keinen Studienabschluss und kaum journalistische Erfahrung. Mutig rief er Werner Höfer an, der damals mit seinem „Internationalen Frühschoppen“ deutschlandweit bekannt war, und bat um einen Termin. Dass dieser prominente Mann ihn überhaupt empfing, war allein einer Namensverwechslung zu verdanken. Ein WDR-Moderator hieß ebenfalls Terjung, allerdings Hermann mit Vornamen. Die Verwechslung fiel erst auf als der junge Journalist schon in der Tür stand. Höfer hörte dem jungen Mann trotzdem zu und empfahl ihn dann einem Chefredakteurskollegen in Berlin.
Wieder einmal eine Bestätigung: Folge deiner Leidenschaft, dann unterstützt dich das Leben.  

Kommentare

  1. Das Beispiel zeigt auch, dass nicht nur Mut, sondern auch ein Quäntchen Glück sowie der Glaube an sich selbst, egal was andere denken oder sagen .... , dazugehört. Geh Deinen eigenen Weg! Das ist bestimmt ein Rezept für erfolgreiche Menschen. Dazu sollten doch spätestens Lehrer ihre Schüler ermutigen, wenn es Eltern nicht machen ... ! Für sich selbst verantwortungsbewusst einzusetzen, das wünsche ich allen Frauen und Männern.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Keine Angst!

Ich habe einen schönen Spruch von Mark Twain gefunden:

Ich habe im Leben schon viele schlimme Dinge durchgemacht. Einige davon sind wirklich passiert.

Tatsächlich beziehen sich die meisten Ängste auf etwas Zukünftiges, dessen Eintreffen gar nicht hundertprozentig sicher ist. Von daher ist es sinnlos, sich verrückt zu machen.

Der bessere Weg:

Verwandeln Sie Sorgen in Sorgfalt. Indem Sie planen (Was kann ich tun, wenn...) entwickeln Sie ein Instrumentarium, um dem "worst case" entgegenzutreten - falls der überhaupt eintritt. Bis dahin: Schlafen Sie gut!

Verwandeln Sie Angst in Aktivität. Fragen Sie sich: Was kann ich heute, hier und jetzt konkret tun, um zu vermeiden, wovor ich Angst habe? Tun Sie diese Schritte. Das gibt Ihnen das Gefühl von Kontrolle.

Weihnachten für immer

Weihnachten – es ist schon ein besonderes Fest! Die Einkaufsstraßen sind überfüllt, weil alle unterwegs sind, um Geschenke zu kaufen. Im Briefkasten liegen Briefe mit Bitten um Spenden. Wenn wir sie lesen, berühren die Schicksale unser Herz. Auf den Weihnachtsmärkten oder bei Betriebsfeiern treffen sich Kolleginnen und Kollegen auch mal ohne beruflichen Zweck. Heiligabend gehen Menschen zur Christmette, die das ganze Jahr über keine Kirche von innen gesehen haben. Verwandte treffen sich zum Fest, die vorher nie Zeit hatten oder die sich normaler Weise nicht grün sind, sich diesmal aber zusammenreißen.
Das alles spricht dafür, dass immer Weihnachten sein sollte. Das würde nämlich bedeuten: Großzügig sein und den Lieben eine Freude machen. Ein Herz für diejenigen haben, denen es schlechter geht als uns. Im Umgang mit KollegInnen nicht nur die Arbeit im Kopf haben. Sich um Spiritualität kümmern. Toleranz üben und sich Zeit nehmen. Auf das Beiwerk mit dem Tannenbaum und dem Christstollen…

Zufallsglück

„Du kannst alles schaffen, wenn du nur fest daran glaubst!“ Das wird inzwischen nicht nur von Esoterikern vermittelt, sondern auch von Speakern vor Riesenpublikum und in vielen Ratgebern. Zum großen Teil ist das richtig, aber eines wird dabei gerne außer Acht gelassen: Das notwendige Quäntchen Glück. Fehlt es, kann man sich gläubig auf den Kopf stellen – der Erfolg bleibt begrenzt. Das zeigt diese Geschichte, die ich kürzlich in der Zeitung las: Angela Pietrziks farbenfrohe Bilder hängen jetzt in einer Galerie. Dabei wollte die Künstlerin noch vor kurzem die Malerei aufgeben. Mit ihrem letzten Bild, das sie im Freien nach der Natur gemalt hatte, war sie so unzufrieden, dass sie es in einen Container warf, in dem Holz und landwirtschaftlicher Abfall lag. Dort entdeckte es eine Galeristin, die der Gegend Urlaub machte. Sie war begeistert. Und da Angela Pietrzik immer ihre Adresse auf die Rückseite ihrer Bilder schreibt nahm sie Kontakt mit ihr auf. Jetzt ist von Aufhören nicht mehr die…