Silvester ist der Start für gute Vorsätze. Abnehmen, sparen,
Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, früher aufstehen, öfter Nein sagen – die
Liste lässt sich beliebig verlängern. Aber mal ehrlich, schon Mitte Januar ist davon meist kaum
noch die Rede. Doch es gibt einen Trick,
mit dem wir unser Vorhaben sicher in die Tat umsetzen können:Kaizen nennen die Japaner die Methode
der ständigen kleinen Verbesserung. Dabei geht es nicht darum, mit gewaltigem Einsatz ein
Ziel zu erreichen, sondern nur winzige Schritte zu machen, wann immer
sich die Gelegenheit bietet. Der Effekt beruht darauf, dass auf diese Weise Bequemlichkeit und unbewusster Widerstand unterwandert werden. Statt
sich also jeden Tag eine halbe Stunde Gymnastik abzuringen, macht man fünf
Situps nebenbei vor dem Fernseher.Statt den Wecker auf eine Stunde früher zu stellen, sind es nur 10 Minuten. Viele winzige Schritte summieren sich und
sind die Basis für den nächstgrößeren.
Hätten Sie´s gewusst? Rund ein Drittel Deutschlands ist von Wald bedeckt. Wohl jeder von uns dürfte also zumindest ein Wäldchen in der Nähe haben und gelegentlich in seiner Freizeit einen Waldspaziergang machen. Gewiss hat man dann auch schon erlebt, wie erholsam es ist, sich bei Vogelgezwitscher unter Buchen, Tannen oder Eichen fortzubewegen. Doch diese einfache Freude erhält jetzt eine schicke Überhöhung. Der neue Trend heißt „Baden in der Waldluft“. Er kommt aus Japan, wo er unter dem Begriff „Shirin-Yoku“ bekannt ist. Durch Ruhe, bewusstes Atmen und Spüren der Natur soll Stress vermindert werden. Aha! Inzwischen werden schon für teures Geld Kurse in Waldbaden angeboten. Für mein Shirin-Yoku in den Wäldern um den Plöner See brauche ich zum Glück keine Anleitung.
Ich freue mich, dass das Neue Jahr mit wertvollen Tipps und Erinnerungen von Ihnen, liebe Frau Dr. Wlodarek, beginnt. Alles Gute für 2018 und herzliche Grüße!
AntwortenLöschenIhnen auch alles Gute zum neuen Jahr - und vielen Dank für den liebenswürdigen Kommentar!
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