Mein wichtigster Coaching-Tipp für den Job: Folgen Sie Ihrer
Freude Das klingt jetzt vielleicht weltfremd – wer kann sich schon immer seine
Aufgaben aussuchen? Aber: Nur wenn wir uns mit Dingen befassen, die unserer
Persönlichkeit entsprechen, erzielen wir die besten Ergebnisse. Freude – auch
in Form von Interesse und Neugier – ist der Indikator dafür, dass wir auf dem
Gebiet Talent haben und es entfalten sollten. Hier lohnt es sich besonders, zu
lernen und sich einzusetzen. Freude ist auch die größte Motivation, sie gibt
Energie. Dann muss uns niemand zwingen, zu üben – wir tun es freiwillig und mit
Ausdauer. Freude bedeutet allerdings nicht, dass wir immer in Hochstimmung bei
dem sind, was wir tun. Auf dem Weg zur Meisterschaft erleben wir auch
Frustration. Ich nenne das das „Flaschenhals-Syndrom“. Es ist kein Zeichen
dafür, dass wir unfähig sind, sondern nur eine Phase der Entwicklung. Freude an
der Sache hilft, sie zu überwinden. Bevor Sie also eine größere Aufgabe in
Angriff nehmen, fragen Sie sich: empfinde ich im Gedanken daran Freude? Freude
ist die Sprache der Seele, die uns damit sagt, dass wir auf dem richtigen Weg
sind.
Hätten Sie´s gewusst? Rund ein Drittel Deutschlands ist von Wald bedeckt. Wohl jeder von uns dürfte also zumindest ein Wäldchen in der Nähe haben und gelegentlich in seiner Freizeit einen Waldspaziergang machen. Gewiss hat man dann auch schon erlebt, wie erholsam es ist, sich bei Vogelgezwitscher unter Buchen, Tannen oder Eichen fortzubewegen. Doch diese einfache Freude erhält jetzt eine schicke Überhöhung. Der neue Trend heißt „Baden in der Waldluft“. Er kommt aus Japan, wo er unter dem Begriff „Shirin-Yoku“ bekannt ist. Durch Ruhe, bewusstes Atmen und Spüren der Natur soll Stress vermindert werden. Aha! Inzwischen werden schon für teures Geld Kurse in Waldbaden angeboten. Für mein Shirin-Yoku in den Wäldern um den Plöner See brauche ich zum Glück keine Anleitung.
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