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Waldbaden

Hätten Sie´s gewusst? Rund ein Drittel Deutschlands ist von Wald bedeckt. Wohl jeder von uns dürfte also zumindest ein Wäldchen in der Nähe haben und gelegentlich in seiner Freizeit einen Waldspaziergang machen. Gewiss hat man dann auch schon erlebt, wie erholsam es ist, sich bei Vogelgezwitscher unter Buchen, Tannen oder Eichen fortzubewegen. Doch diese einfache Freude erhält jetzt eine schicke Überhöhung. Der neue Trend heißt „Baden in der Waldluft“. Er kommt aus Japan, wo er unter dem Begriff „Shirin-Yoku“ bekannt ist. Durch Ruhe, bewusstes Atmen und Spüren der Natur soll Stress vermindert werden. Aha! Inzwischen werden schon für teures Geld Kurse in Waldbaden angeboten. Für mein Shirin-Yoku in den Wäldern um den Plöner See brauche ich zum Glück keine Anleitung.  

Kommentare

  1. Wie schön liest sich für mich Ihr letzter Satz, Frau Wlodarek. Ich genieße seit über 6 Jahrzehnten die Schwarzwald-Spaziergänge ohne Anleitung, tauche dabei seit Kindertagen ein in meine spirituelle Gedankenwelt. Der Begriff 'Waldbaden' gefällt mir. Diesen Trend braucht es hierzulande vielleicht, damit zeitgeist-orientierte Familien mit Kindern dabei entdecken (einzeln für sich), dass ein solch gebuchtes Event später ohne Anleitung noch persönlicher gelingen kann und da einfaches Waldbaden dauerhaft kostenfrei ist, darum gerne noch oft wiederholt wird. Als ich letztes Jahr von Shirin-Yoku las, verdichtete ich diese alte japanische Meditationsform zum Senryu. Habe heute Ihren Blog entdeckt, nachdem ich auf YT Ihr informatives Video zum diplomatischen NEIN-Sagen angehört habe und witterungsbedingt mal auf's Waldbaden verzichtete.

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