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Wünsch dir was

Gesehen an einem Briefkasten: "Bitte keine Werbung und keine kostenlosen Zeitungen einwerfen. Nur Liebesbriefe und fette Jobs. Yeah!". Das ist doch mal eine klare Ansage. Aber was ist mit Rechnungen? Will man nicht, muss man aber bezahlen, sonst kann es ungemütlich werden. Und was ist mit Einladungen? Oder mit wichtigem Info-Material?
Vor diesem Briefkasten kann man schon ins Philosophieren kommen: Was braucht der Mensch wirklich? Schon Sigmund Freud war der Ansicht, dass seelische Gesundheit  darin besteht, lieben und arbeiten zu können. Insofern passt das. Ich überlege, was ich demnächst an meinen Briefkasten hängen könnte. Vielleicht dieses: Nur Inspirierendes und  Erfreuliches. Yeah!

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Schwere Kost

Neulich habe ich mal wieder festgestellt: Man kann sich nicht nur über essen , sondern auch über lesen . Die Neigung, Bücher zu verschlingen (welch passendes Wort!), hat sich allerdings bei mir schon früh gezeigt. Als Kind habe ich nächtelang mit der Taschenlampe Karl-May-Bücher gelesen und mich dabei komplett in die Prärie oder ins wilde Kurdistan geträumt. 500 Seiten? Ein Kinderspiel. Heutzutage fehlt mir zu exzessivem Lesen meist die Zeit, so dass ich Bücher nur in Häppchen lese. Da kommt pro Woche auch ganz nett etwas zusammen, wie man - als Spitze des Eisbergs - meinem Rezensionsblog (wlodarek-rezensionen.blogspot.de) entnehmen kann. Doch manchmal knüpfe ich an die früheren Zeiten an und lese nonstop. Wie am vergangenen Wochenende. Anschließend ging es mir gar nicht gut. Weil ich vergessen hatte, dass sich intensive Lektüre auswirkt. Sich ein Buch mit negativem Inhalt, und sei es noch so gut geschrieben, ´reinzuziehen bekommt einem ohnehin selten, doch wenn man sich dann ...

Und es hat sich doch schon etwas geändert!

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Wer´s glaubt...

Die Shopping-App einer bekannten Fernseh-Blondine wurde mehrere tausend Mal heruntergeladen – ein Beispiel für erfolgreiche Werbung mit Prominenten. Weitere Spitzenreiter sind etwa Franz Beckenbauer, Til Schweiger, Helene Fischer, der Fußballer Thomas Müller und der Tennisspieler Roger Federer. Beliebtheit wird benutzt, um bei den Verbrauchern Vertrauen für ein Produkt zu gewinnen. Aber glauben wir ernsthaft, dass Heidi Klum einen fetten Hamburger genießt und George Clooney bei einem Tässchen Nespresso flirtet? Offenbar ja, denn Untersuchungsergebnisse belegen eindeutig: Das sogenannte Celebrity Marketing boomt. Bekannte Gesichter schmücken inzwischen mindestens zwanzig Prozent der Anzeigen. Und tatsächlich gaben mehr als die Hälfte der befragten Konsumenten an, dass diese Art der Werbung sie stärker erreicht als solche ohne Promi-Testimonial. Als Psychologin frage ich mich, warum das funktioniert. Eine Erklärung: Bekanntes und Vertrautes finden wir sympathisch und ziehen es de...