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Gute Vorsätze - nun ja...

Haben Sie fürs neue Jahr gute Vorsätze gefasst? Vielleicht die Klassiker: Gesünder essen. Weniger Alkohol. Rauchen aufgeben. Mehr Sport machen. Mehr Zeit für die Lieben haben. Oder auch ganz Persönliches.

Ich möchte Sie nicht entmutigen, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das meist nur teilweise klappt. 
Weil wir schon Anfang des Monats wieder in der üblichen Tretmühle laufen und Gewohnheit der Feind des Neuen ist.
Dann passiert es leicht, dass wir uns die mangelnde Willenskraft übelnehmen und uns innerlich niedermachen. Genau an der Stelle schlage ich etwas anderes vor: Selbstmitgefühl. Statt uns als willensschwach zu beschimpfen, sollten wir verständnisvoll und liebevoll mit uns umgehen. Uns wie eine gute Freundin oder ein guter Freund aufbauen: "Toll, dass du es überhaupt probiert hast. Okay, es hat noch nicht ganz so geklappt, wie es wünschenswert wäre. Aber egal, hinfallen kann jeder, Hauptsache, er steht wieder auf.Versuch es jetzt einfach noch einmal." Ich bin sicher, das motiviert Sie viel mehr, weiterzumachen. Schließlich weiß man doch aus der Pädagogik, dass man mit Lob mehr erreicht als mit Strafe.
Jedenfalls wünsche ich Ihnen viel Erfolg!


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Keine Angst!

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Tatsächlich beziehen sich die meisten Ängste auf etwas Zukünftiges, dessen Eintreffen gar nicht hundertprozentig sicher ist. Von daher ist es sinnlos, sich verrückt zu machen.

Der bessere Weg:

Verwandeln Sie Sorgen in Sorgfalt. Indem Sie planen (Was kann ich tun, wenn...) entwickeln Sie ein Instrumentarium, um dem "worst case" entgegenzutreten - falls der überhaupt eintritt. Bis dahin: Schlafen Sie gut!

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Weihnachten für immer

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Das alles spricht dafür, dass immer Weihnachten sein sollte. Das würde nämlich bedeuten: Großzügig sein und den Lieben eine Freude machen. Ein Herz für diejenigen haben, denen es schlechter geht als uns. Im Umgang mit KollegInnen nicht nur die Arbeit im Kopf haben. Sich um Spiritualität kümmern. Toleranz üben und sich Zeit nehmen. Auf das Beiwerk mit dem Tannenbaum und dem Christstollen…

Zufallsglück

„Du kannst alles schaffen, wenn du nur fest daran glaubst!“ Das wird inzwischen nicht nur von Esoterikern vermittelt, sondern auch von Speakern vor Riesenpublikum und in vielen Ratgebern. Zum großen Teil ist das richtig, aber eines wird dabei gerne außer Acht gelassen: Das notwendige Quäntchen Glück. Fehlt es, kann man sich gläubig auf den Kopf stellen – der Erfolg bleibt begrenzt. Das zeigt diese Geschichte, die ich kürzlich in der Zeitung las: Angela Pietrziks farbenfrohe Bilder hängen jetzt in einer Galerie. Dabei wollte die Künstlerin noch vor kurzem die Malerei aufgeben. Mit ihrem letzten Bild, das sie im Freien nach der Natur gemalt hatte, war sie so unzufrieden, dass sie es in einen Container warf, in dem Holz und landwirtschaftlicher Abfall lag. Dort entdeckte es eine Galeristin, die der Gegend Urlaub machte. Sie war begeistert. Und da Angela Pietrzik immer ihre Adresse auf die Rückseite ihrer Bilder schreibt nahm sie Kontakt mit ihr auf. Jetzt ist von Aufhören nicht mehr die…