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Ich bin ein Pirat

Bei den Landtagswahlen in Berlin ist die Piraten-Partei spontan von 0 auf 9% gekommen - junge Leute, die sich neben frischem politischen Wind vor allem durch ihre Leidenschaft fürs Internet auszeichnen.

Jungs, ich stehe mental auf eurer Seite. Aber leider ist meine Begeisterung für die Möglichkeiten im Netz größer als meine technische Begabung. Es brauchte schon Geduld, mir die Grundbegriffe zu erklären. Zum Glück habe ich computerversierte Profis an der Seite: Mein Ehemann ist Mathematiker, mein Sohn studiert Wirtschaftsinformatik. Ohne sie würde ich wahrscheinlich meine Manuskripte heute noch auf einer Triumph-Schreibmaschine tippen.

Das ist übrigens keine Altersfrage. Kürzlich war ich Zuhörerin einer Kulturveranstaltung zum Thema "Social Media" . Auf dem Podium saß auch eine junge Frau, Kuratorin einer Sammlung moderner Malerei. Gefragt, ob sie auf Facebook sei, verneinte sie vehement und erklärte: "So lange mich meine Freunde noch direkt zum Geburtstag einladen, werde ich da auch nicht Mitglied."
Hallo, da bin ich aber schon weiter.

Ich weiß, da ginge noch mehr. Twittern, Interaktives, Videos auf Youtube. Nur, das ist zu zeitaufwändig, irgendwann muss ja auch die Arbeit gemacht werden. Apropos, zwei meiner Bücher gibt es immmerhin schon als E-Books.

Sag mal einer, ich hätte nicht das Zeug zum Piraten.

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Keine Angst!

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Tatsächlich beziehen sich die meisten Ängste auf etwas Zukünftiges, dessen Eintreffen gar nicht hundertprozentig sicher ist. Von daher ist es sinnlos, sich verrückt zu machen.

Der bessere Weg:

Verwandeln Sie Sorgen in Sorgfalt. Indem Sie planen (Was kann ich tun, wenn...) entwickeln Sie ein Instrumentarium, um dem "worst case" entgegenzutreten - falls der überhaupt eintritt. Bis dahin: Schlafen Sie gut!

Verwandeln Sie Angst in Aktivität. Fragen Sie sich: Was kann ich heute, hier und jetzt konkret tun, um zu vermeiden, wovor ich Angst habe? Tun Sie diese Schritte. Das gibt Ihnen das Gefühl von Kontrolle.

Weihnachten für immer

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Zufallsglück

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