Forscher an der Universität Kansas
haben herausgefunden, dass es 50 bis 200 gemeinsam verbrachte Stunden braucht,
damit sich eine „Bekanntschaft“ in eine „Freundschaft“
verwandeln kann. Noch einige Stunden mehr dürften es ein, um dann von einem „Freund“
oder einer „Freundin“ zum „guten Freund“ oder zur „guten Freundin“ zu avancieren.
Was lernen wir daraus? Wenn wir uns einen Freundeskreis aufbauen wollen, müssen
wir Zeit investieren. Doch das ist es nicht allein, auch die Qualität spielt
eine Rolle. Der Studie zufolge sollten die Treffen den Beteiligten einen tieferen
persönlichen Gewinn bringen, etwa durch Gespräche - oder Vergnügen bereiten. Zugegeben,
Freunde bei Facebook findet man schneller. Aber das lässt sich nicht
vergleichen.
Der Postzusteller st eht mit einem Päckchen vor der Tür. Oft nehme ich Sendungen für Nachbarn an, die nicht zuhause sind. Aber dieses ist für mich. Ich ahne schon: Darin sind Exemplare von meine m neuen Buch „Vertrau dem Leben. Von A wie Abenteuergeist bis Z wie Zeitreise“, mit meinen eigenen Illustrationen. Ein neugeborenes Kind im Arm zu halten ist ein unglaubliches Gefühl, aber ein neues Buch, ein „geistiges Kind“, zum ersten Mal in den Händen zu halten, ist auch sehr bewegend. Dieses ist mein zwölftes, also schon Teil einer größeren Buch-Familie, aber trotzdem einmalig. Und wie bei einem Säugling weiß man nicht, was daraus wird. „Habent sua fata libelli“ – die Bücher haben ihr eigenes Schicksal, wusste schon der antike Grammatiker Terentianus Maurus. Mein erstes Buch „Mich übersieht keiner mehr. Größere Ausstrahlung gewinnen“ wurde ein Bestseller und sorgte dafür, dass ich im Erscheinungsjahr 145 Tage auf Lesereise war. Der eine oder andere Nachfolger wurde weniger euphorisc...
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