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Ja oder nein?



Kürzlich bekam ich ein interessantes Buch in die Hände (siehe auch „Nein heißt nicht immer Nein“ auf meinem Rezensionsblog www.wlodarek-rezensionen.blogspot.de). Der Autor litt stark unter Zurückweisungen. Sie hinderten ihn, seinen Lebenstraum entschieden anzugehen. Verzweifelt unternahm er einen Selbstversuch, den man in der Verhaltenstherapie als systematische Desensibilisierung bezeichnet: Er beschloss, hundert Tage lang regelmäßig Forderungen zu stellen, um eventuell ein Nein zu kassieren und sich auf diese Weise dagegen abzuhärten. Seine Wünsche waren meist absurd, wie etwa fünf Donuts in Form von olympischen Ringen oder sich im Hundesalon die Haare schneiden zu lassen.
Zu unsinnigen Mutproben habe ich zwar keine Lust, doch die Idee als solche finde ich faszinierend. Deshalb habe ich beschlossen, ebenfalls das Experiment zu machen und insgesamt hundert Wünsche auszusprechen, die ich normalerweise nicht äußern würde. Etwa weil ich es aufdringlich finde oder glaube, es hätte ja doch keine Chance auf Erfüllung. Mein erster geht an Sie, liebe Leserin oder lieber Leser dieses Blogs: Wenn Sie eines meiner Bücher gelesen haben, schreiben Sie bitte dazu eine Beurteilung für Amazon. Ich bin gespannt, ob ich ein Nein kassiere oder ein Ja.
Und vielleicht haben Sie ja auch Lust, dieses Experiment für sich zu machen?

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