Direkt zum Hauptbereich

Ein Stern, der deinen Namen trägt..



Ich schaue gerne in den Nachthimmel, besonders auf dem Land, wo noch nicht so viele künstliche Lichtquellen stören. Einige Sterne erkenne ich, etwa die Venus, unseren Abendstern, oder Sternzeichen wie den großen Wagen. Das muss sich herumgesprochen haben, denn kürzlich erhielt ich das Angebot, ich könne einem Stern meinen Namen geben. Dazu würde man einen für mich aussuchen, ihn in den USA, in Großbritannien und der Schweiz registrieren lassen und ihn in „Your Place in the Cosmos“ urheberrechtlich schützen. Als Nachweis bekäme ich dann eine Urkunde (30 x 40), ohne Rahmen, mit den Koordinaten meines Sterns. Das Ganze zum Schnäppchenpreis von 194.- €.  Na ja, vielleicht ist das ja für ein Paar romantisch – er schenkt ihr einen Stern zum Hochzeitstag. Aber ich finde die Vorstellung eher absurd, dass da oben ein Stern „Eva Wlodarek“ heißt. Die Erfinder dieser cleveren Geschäftsidee setzen wohl auf die Eitelkeit  ihrer Kunden: Mein Haus, mein Boot, mein Stern. Aber da haben sie bei mir die Falsche angefragt. Ich schaue lieber in den Himmel und freue mich an den vielen Sternen, die schon einen Namen haben.   

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Keine Angst!

Ich habe einen schönen Spruch von Mark Twain gefunden:

Ich habe im Leben schon viele schlimme Dinge durchgemacht. Einige davon sind wirklich passiert.

Tatsächlich beziehen sich die meisten Ängste auf etwas Zukünftiges, dessen Eintreffen gar nicht hundertprozentig sicher ist. Von daher ist es sinnlos, sich verrückt zu machen.

Der bessere Weg:

Verwandeln Sie Sorgen in Sorgfalt. Indem Sie planen (Was kann ich tun, wenn...) entwickeln Sie ein Instrumentarium, um dem "worst case" entgegenzutreten - falls der überhaupt eintritt. Bis dahin: Schlafen Sie gut!

Verwandeln Sie Angst in Aktivität. Fragen Sie sich: Was kann ich heute, hier und jetzt konkret tun, um zu vermeiden, wovor ich Angst habe? Tun Sie diese Schritte. Das gibt Ihnen das Gefühl von Kontrolle.

Nobelpreis für die Psychologie

Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht an den US-Forscher Richard Thaler, Begründer der Verhaltensökonomie. Lange Zeit ging man davon aus, bei Geldanlagen würden Emotionen keine Rolle spielen, hier würde sachlich analysiert. Thaler widerlegte diese Vorstellung. Er brachte als Erster psychologische Erkenntnisse in die Wirtschaftswissenschaften ein. In zahlreichen Studien wies er nach, dass gerade die sogenannten weichen Eigenschaften einen großen Einfluss auf die Märkte haben. So tun sich zum Beispiel Aktionäre schwer, sich von verlustreichen Aktien zu trennen, obwohl das sinnvoll wäre. Das hat ja eine ganze Weile gedauert, bis der Mythos vom sachlichen homo oeconomicus enttarnt wurde. Aber dass wir Menschen nur begrenzt rational handeln, gilt nicht allein für die Wirtschaft, sondern für jeden Beruf. Von daher ist es sinnvoll, wenn es etwa bei Konferenzen, Messen und anderen Job-Veranstaltungen nicht nur fachliche Beiträge gibt, sondern immer auch psychologische Kenntnisse ver…