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One world



Heute möchte ich meinen Blog einmal mit fremden Federn schmücken. Sie stammen von Oprah Winfrey, der bekannten US-Talkmasterin. In einer Kolumne schrieb sie zur Überschwemmung durch den Hurrican Katrina:
„Eines weiß ich genau: Aus jeder Katastrophe können wir eine Menge lernen, und eine der wichtigsten Lektionen ist diese: Solange wir uns auf eine Position des `Wir und die da` zurückziehen, werden wir uns nicht weiterentwickeln, weder als Person noch als Nation, noch als Weltgemeinschaft. Katrina hat uns die Möglichkeit gegeben, unsere Herzen zu öffnen und unser Mitgefühl zu zeigen. (…)
Vieles von dem, was nach Katrina geschah, ist als menschliches Versagen zu bezeichnen. Und wir haben eine Menge Schuldzuweisungen zu hören bekommen. Doch dieser Sturm zeigte auch, dass in Augenblicken der Verzweiflung, der Angst, der Hilflosigkeit jeder von uns ein Quell der Hoffnung sein kann, wenn wir danach streben, uns freundlich und gütig die Hand zu reichen. Eines weiß ich wirklich ganz sicher: `Die da` gibt es nicht – es gibt nur uns.“

Ich wünsche mir, dass wir das auch bei unseren Herausforderungen so sehen können.

(Der Text stammt aus dem Buch „Was ich vom Leben lernte“, das ich demnächst auch auf meinen Rezensionsblog bespreche).

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