Direkt zum Hauptbereich

Guter Umgang

Heute fand ich diesen Spruch, eine Weisheit der Indianer:

Behandle einen Stein wie eine Pflanze,
eine Pflanze wie ein Tier
und ein Tier wie einen Menschen

Das würde tatsächlich zu einem respektvollen Umgang mit der Natur führen.

Und wenn man es logisch weiterdenkt, lässt sich ergänzen:
"...und einen Menschen wie ein göttliches  Wesen".

Kommentare

  1. Eine Frage! Was mache ich mit den Schnecken im Garten, den Ameisen, den Mücken und Motten? Das sind doch auch Lebewesen. Vorsichtsmaßnahmen? Wir können nicht alles absichern. Und manchmal werde ich dann mit schlechtem Gewissen doch zum Ungezieferkiller ;-( !!! Mit besten Grüßen!

    AntwortenLöschen
  2. Vielen Dank für Ihren Blogeintrag Frau Dr. Wlodarek.

    Der Spruch ist sehr schön, weil er alles ein wenig erhöht. Mit der Wertschätzung der Umwelt erhöht sich dann schließlich auch die eigene Freude an unserer Welt. :)

    Zu dem obigen Kommentar:

    Als mitfühlender Mensch entsteht immer ein innerer Konflikt, wenn man im Dienste der eigenen Sache jemand anderes verletzt - und sei es auch ein Tier. Respekt ist eine Form der bewussten Wertschätzung, die uns durchaus dazu bringen kann, unser eigenes Handel zu überdenken. Trotzdem muss man sich auch klarmachen, dass wir nun einmal leben und nicht des Respekts wegen Rücksicht auf alles nehmen können. Deshalb aber zu leiden, wäre eine natürliche, aber falsche Reaktion. Man sollte sich, denke ich mir, eine Emotionsgrenze setzen, die man immer mal wieder überdenkt und die einen ehrlichen, passenden Kompromiss zwischen Rücksicht und Lebensfreude darstellt.

    MfG

    AntwortenLöschen
  3. Danke für die obige Meinung zu meinem Kommentar. "Eine Emotionsgrenze setzen" - ich werde daran denken und auf Respekt für mich selbst achten.
    Viele Grüße!

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Keine Angst!

Ich habe einen schönen Spruch von Mark Twain gefunden:

Ich habe im Leben schon viele schlimme Dinge durchgemacht. Einige davon sind wirklich passiert.

Tatsächlich beziehen sich die meisten Ängste auf etwas Zukünftiges, dessen Eintreffen gar nicht hundertprozentig sicher ist. Von daher ist es sinnlos, sich verrückt zu machen.

Der bessere Weg:

Verwandeln Sie Sorgen in Sorgfalt. Indem Sie planen (Was kann ich tun, wenn...) entwickeln Sie ein Instrumentarium, um dem "worst case" entgegenzutreten - falls der überhaupt eintritt. Bis dahin: Schlafen Sie gut!

Verwandeln Sie Angst in Aktivität. Fragen Sie sich: Was kann ich heute, hier und jetzt konkret tun, um zu vermeiden, wovor ich Angst habe? Tun Sie diese Schritte. Das gibt Ihnen das Gefühl von Kontrolle.

Nobelpreis für die Psychologie

Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht an den US-Forscher Richard Thaler, Begründer der Verhaltensökonomie. Lange Zeit ging man davon aus, bei Geldanlagen würden Emotionen keine Rolle spielen, hier würde sachlich analysiert. Thaler widerlegte diese Vorstellung. Er brachte als Erster psychologische Erkenntnisse in die Wirtschaftswissenschaften ein. In zahlreichen Studien wies er nach, dass gerade die sogenannten weichen Eigenschaften einen großen Einfluss auf die Märkte haben. So tun sich zum Beispiel Aktionäre schwer, sich von verlustreichen Aktien zu trennen, obwohl das sinnvoll wäre. Das hat ja eine ganze Weile gedauert, bis der Mythos vom sachlichen homo oeconomicus enttarnt wurde. Aber dass wir Menschen nur begrenzt rational handeln, gilt nicht allein für die Wirtschaft, sondern für jeden Beruf. Von daher ist es sinnvoll, wenn es etwa bei Konferenzen, Messen und anderen Job-Veranstaltungen nicht nur fachliche Beiträge gibt, sondern immer auch psychologische Kenntnisse ver…

Preis für Zivilcourage

Ich war bei der Preisverleihung der „Goldenen Bild der Frau“ dabei. Geehrt wurde auch Sylke Hoß (37), Mutter zweier Kinder. Die Altenpflegerin saß nichtsahnend im Publikum - ihre Chefin hatte sie mitgenommen - und war völlig überrascht, als der Moderator Kai Pflaume sie auf die Bühne bat und ihr der Sonderpreis für Zivilcourage verliehen wurde. Wir alle applaudierte ihr mit Standing Ovations. Sylke Hoß hat den Preis absolut verdient. Ohne Rücksicht auf sich selbst deckte sie mutig auf, dass in dem Heim, in dem sie tätig war, die Pflegebedürftigen nicht nur stark vernachlässigt, sondern sogar misshandelt wurden. Mit ihrer Beschwerde, für die sie konkrete Beweise vorlegte, hatte sie sich zunächst an ihre Vorgesetzten gewandt, doch niemand interessierte sich dafür. Schließlich ging sie bis zur Heimleitung. Sie wurde als Querulantin und Nestbeschmutzerin beschimpft. Dann folgten Schikanen. Schließlich wurde ihr gekündigt. Damit nicht genug drohte man ihr, man würde dafür sorgen, dass sie…