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Modisches Statement

Ich interessiere mich für Mode. Nein, nicht nur im Blick auf meinen Kleiderschrank, sondern vor allem für ihre   psychologische Bedeutung. Frei nach einem bekannten Ausspruch von Paul Watzlawick können wir nämlich modisch nicht nicht kommunizieren, selbst wenn wir uns in Sack und Asche hüllen. Mit unserem Outfit treffen immer eine Aussage über uns selbst.

Kürzlich las ich in einer US-Zeitschrift ein Interview mit der Galeristin  Megan Piper. Sie brachte das auf den Punkt, indem sie sagte: "Dressing is like telling a story about who you are."

Unter diesem Aspekt habe ich mir dann mal bei einem Cappucino im Straßencafe die Passanten angesehen. Es war interessant, was die Kleidung über ihre BesitzerInnen zu sagen wusste:
"Ich falle gerne auf.". "Ich bin sportlich". "Ich bin romantisch" . "Mir sind Äußerlichkeiten unwichtig.". "Ich bin eine Lady". "Ich bin sexy.". "Ich bin bequem."

Kleidung erzählt vieles, wenn man genau darauf achtet.Wissen Sie eigentlich, was Ihr Outfit über Sie ausplaudert? Und ist es wirklich das, was Sie vermitteln möchten?

Kommentare

  1. Liebe Frau Dr.Wlodarek,meine Mutter hatte eine Knochenkrankheit,unter der sie sehr litt.Niemand sollte die Narben am Oberschenkel und Oberarm sehen, vor allem den verkürzten Arm nicht.Als Schneiderin hatte sie den Blick für Ästhetik.Wie es in ihr aussah,dass sie sich als "Krüppel" fühlte,das ahnte niemand.Trotzdem wurde sie von ihrem Mann mit "Krüppel" beschimpft.Das Äußere hilft nicht.Das Wichtigste ist wohl,dass wir uns selbst schätzen.Das habe ich erst durch Ihre Bücher gelernt.Danke!
    Herzliche Grüße,R.F.

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