Direkt zum Hauptbereich

Sports

Heute habe ich mal wieder etwas für meine Intelligenz getan: Ich bin einige Runden im Park gelaufen. Bewegung macht nämlich nicht nur fit, sondern auch schlau. Das gilt zunächst einmal besonders für Kinder. Studien haben den Zusammenhang zwischen kindlicher Motorik und Intelligenz belegt. Je sicherer und geschickter sich die Kinder bewegten, desto besser war ihre Leistung im Lesen und Schreiben. Sportunterricht wirkt sich also positiv auf die übrigen Fächer aus. Was im Kindesalter gilt, trifft auch noch auf Erwachsene zu: Bewegung sorgt selbst im fortgeschrittenen Alter dafür, dass im Gehirn neue Verbindungen, sogenannte Synapsen, geschaltet werden. Wer sich regelmäßig bewegt, steigert damit auch sein Konzentrationsvermögen und seine intellektuelle Leistungsfähigkeit. Also nichts wie auf die Piste!
Falls sich jetzt ein motorischer Faulpelz auf Winston Churchill berufen möchte, der sich für "no sports" ausgesprochen hat, dann möchte ich hier aufklären: Churchil pflegte vor wichtigen Entscheidungen lange Spaziergänge zu machen. Er lehnte nur den Leistungssport ab, den er für gesundheitsheitsschädlich hielt. Der Mann war eben intelligent. 
     

Kommentare

  1. Und Freude soll alles machen :-)! "Ich möchte!", "Ich will!" statt "Ich muss!" Das ist dabei sehr wichtig. Jedes "MÜSSEN" stresst uns. Dann ist jede Bewegung selbst Yoga oder etwas Ähnliches für die Katz :-)! Oder wir fangen einfach an und machen so als ob es uns Spaß macht. Hauptsache wir machen etwas! Oder? Denn manche Dinge müssen gemacht werden .... ! Ich schreibe nichts Neues. Es steht in den Büchern von Frau Dr. Eva Wlodarek.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Schwere Kost

Neulich habe ich mal wieder festgestellt: Man kann sich nicht nur über essen , sondern auch über lesen . Die Neigung, Bücher zu verschlingen (welch passendes Wort!), hat sich allerdings bei mir schon früh gezeigt. Als Kind habe ich nächtelang mit der Taschenlampe Karl-May-Bücher gelesen und mich dabei komplett in die Prärie oder ins wilde Kurdistan geträumt. 500 Seiten? Ein Kinderspiel. Heutzutage fehlt mir zu exzessivem Lesen meist die Zeit, so dass ich Bücher nur in Häppchen lese. Da kommt pro Woche auch ganz nett etwas zusammen, wie man - als Spitze des Eisbergs - meinem Rezensionsblog (wlodarek-rezensionen.blogspot.de) entnehmen kann. Doch manchmal knüpfe ich an die früheren Zeiten an und lese nonstop. Wie am vergangenen Wochenende. Anschließend ging es mir gar nicht gut. Weil ich vergessen hatte, dass sich intensive Lektüre auswirkt. Sich ein Buch mit negativem Inhalt, und sei es noch so gut geschrieben, ´reinzuziehen bekommt einem ohnehin selten, doch wenn man sich dann ...

Und es hat sich doch schon etwas geändert!

Karfreitag war ich als Autorin des Buches "Einsam" zu Gast in der Sendung "Lebenswert" zum Thema "Einsamkeit" im Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main. Es ging darum, wie man es schaffen kann, gut mit sich alleine zu sein und wie sich die schmerzliche Einsamkeit überwinden lässt. Das Besondere der zweistündigen Sendung, die immer zu Feiertagen ausgestrahlt wird, ist, dass Zuhörer und Zuhörerinnen anrufen und sich beteiligen können. Der Moderator Klaus Hofmeister hatte es  thematisch so angelegt, dass es um die positiven Möglichkeiten ging. Vor Beginn hatte er etwas Sorge, dass sich vielleicht niemand zu diesem heiklen Thema melden  würde. Ich tröstete ihn, dass ich gegebenenfalls mit meinen Ratschlägen  locker zwei Stunden füllen könnte. Aber das war wahrhaftig nicht nötig, so viele Männer und Frauen riefen an und teilten mit uns ihre Strategien, Einsamkeit zu überwinden.Ich war absolut begeistert, wie positiv und selbstbestimmt sie ihren Weg gefunden h...

Ruhe bitte!

Die Autorin Regina Kramer schreibt in einem Artikel: „Lärm ist nicht nur eins auf die Ohren, sondern auch auf Psyche.“ Sie hat ja so Recht! Ich weiß, wovon ich rede: Unter unsere Wohnung in einem schönen, aber hellhörigen Altbau sind seit einiger Zeit drei koreanische Musikstudentinnen eingezogen. Seitdem wird gerne zwischen 11.00 Uhr und 19.00 Uhr Geige geübt. Nicht etwa zusammenhängende Melodien, sondern einzelne Töne, die an die Laute einer malträtierte Katze erinnern. Aber mir bleibt ja noch die Flucht ins Büro. Nur, seit einem halben Jahr hat unter meinen Räumen ein Laden für Shishas (Wasserpfeifen) eröffnet. Offenbar ist Musik dem Verkauf förderlich, jedenfalls höre ich die Bässe wummern. Nachdem ich mehrfach wie ein Racheengel im Laden aufgetreten bin, ist es derzeit ruhig. Zu empfindlich? Oh nein, ich habe die Hirnforschung auf meiner Seite: Laute Geräusche mindern die Informationsverarbeitung im Gehirn und blockieren die Kreativität. Aber als Psychologin weiß ich auch...