Direkt zum Hauptbereich

NEUES VOM GLÜCK

Schauen Sie doch mal in die aktuelle "Brigitte Woman" (Heft 11/2012).

Darin finden Sie als Titelthema ein Streitgespräch zwischen dem Heidelberger Psychotherapeuten Arnold Retzer und  mir zur Frage, ob Glück machbar ist oder nicht. "Der Traum vom guten Leben".

Hier ein  Blick hinter die Kulisssen:

Wir haben uns drei Stunden lang, begleitet von zwei gestandenen Journalistinnen, wirklich nichts geschenkt. Die pessimistische Grundeinstellung meines Gesprächspartners hat mich ganz schön auf die Palme gebracht. Er vertrat unter anderem die Thesen: Hoffnung macht blöd, Glauben ist Illusion, Helden gehören abgeschafft. Und das Glück? Na ja, da kann man nichts machen. Es reicht schon, wenn man zufrieden ist.

Und das mir, wo ich meine Mission darin sehe, in meinen Büchern und im Coaching das gute Handwerkszeug der Psychologie für mehr Glück und Erfolg weiterzugeben .

Erklärlich wurde mir die negative Einstellung immerhin dadurch, dass Arnold Retzer offenbar viele depressive Klienten  hat. Da ist es schon sinnvoll, in der Psychotherapie auf Entlastung hinzuwirken, anstatt anstrengende Veränderungen zu fordern.

Spannend war die kontroverse Diskussion allemal.

Wenn Sie mögen, machen Sie sich davon selbst ein Bild. 



 



 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Schwere Kost

Neulich habe ich mal wieder festgestellt: Man kann sich nicht nur über essen , sondern auch über lesen . Die Neigung, Bücher zu verschlingen (welch passendes Wort!), hat sich allerdings bei mir schon früh gezeigt. Als Kind habe ich nächtelang mit der Taschenlampe Karl-May-Bücher gelesen und mich dabei komplett in die Prärie oder ins wilde Kurdistan geträumt. 500 Seiten? Ein Kinderspiel. Heutzutage fehlt mir zu exzessivem Lesen meist die Zeit, so dass ich Bücher nur in Häppchen lese. Da kommt pro Woche auch ganz nett etwas zusammen, wie man - als Spitze des Eisbergs - meinem Rezensionsblog (wlodarek-rezensionen.blogspot.de) entnehmen kann. Doch manchmal knüpfe ich an die früheren Zeiten an und lese nonstop. Wie am vergangenen Wochenende. Anschließend ging es mir gar nicht gut. Weil ich vergessen hatte, dass sich intensive Lektüre auswirkt. Sich ein Buch mit negativem Inhalt, und sei es noch so gut geschrieben, ´reinzuziehen bekommt einem ohnehin selten, doch wenn man sich dann ...

Waldbaden

Hätten Sie´s gewusst? Rund ein Drittel Deutschlands ist von Wald bedeckt. Wohl jeder von uns dürfte also zumindest ein Wäldchen in der Nähe haben und gelegentlich in seiner Freizeit einen Waldspaziergang machen. Gewiss hat man dann auch schon erlebt, wie erholsam es ist, sich bei Vogelgezwitscher unter Buchen, Tannen oder Eichen fortzubewegen. Doch diese einfache Freude erhält jetzt eine schicke Überhöhung. Der neue Trend heißt „Baden in der Waldluft“. Er kommt aus Japan, wo er unter dem Begriff „Shirin-Yoku“ bekannt ist. Durch Ruhe, bewusstes Atmen und Spüren der Natur soll Stress vermindert werden. Aha! Inzwischen werden schon für teures Geld Kurse in Waldbaden angeboten. Für mein Shirin-Yoku in den Wäldern um den Plöner See brauche ich zum Glück keine Anleitung.  

Ruhe bitte!

Die Autorin Regina Kramer schreibt in einem Artikel: „Lärm ist nicht nur eins auf die Ohren, sondern auch auf Psyche.“ Sie hat ja so Recht! Ich weiß, wovon ich rede: Unter unsere Wohnung in einem schönen, aber hellhörigen Altbau sind seit einiger Zeit drei koreanische Musikstudentinnen eingezogen. Seitdem wird gerne zwischen 11.00 Uhr und 19.00 Uhr Geige geübt. Nicht etwa zusammenhängende Melodien, sondern einzelne Töne, die an die Laute einer malträtierte Katze erinnern. Aber mir bleibt ja noch die Flucht ins Büro. Nur, seit einem halben Jahr hat unter meinen Räumen ein Laden für Shishas (Wasserpfeifen) eröffnet. Offenbar ist Musik dem Verkauf förderlich, jedenfalls höre ich die Bässe wummern. Nachdem ich mehrfach wie ein Racheengel im Laden aufgetreten bin, ist es derzeit ruhig. Zu empfindlich? Oh nein, ich habe die Hirnforschung auf meiner Seite: Laute Geräusche mindern die Informationsverarbeitung im Gehirn und blockieren die Kreativität. Aber als Psychologin weiß ich auch...