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Heißes Eisen: Flüchten oder Standhalten?

Ein Prominenter hat nach einem prallen Leben Suizid begangen, um den Folgen einer gefürchteten Demenz zu entgehen. Sicher ein zu komplexes Thema für einen kurzen Blog, aber es beschäftigt mich. Schließlich kann jeder von uns die Diagnose Alzheimer bekommen. Und dann?

Ist es richtig, sich der damit verbundenen Persönlichkeitsveränderung, dem Kontrollverlust und der Abhängigkeit zu entziehen? Dafür gibt es keine verbindliche Antwort. Es hängt davon ab, woran wir glauben.

Wenn mit dem Tod tatsächlich alles zuende ist, gibt es keinen Grund, warum man das eigene Leiden nicht abzukürzen sollte. Der finale Schritt erfordert durchaus Mut. Oder doch nicht? Ist es vielleicht sogar Feigheit, sich vor den Herausforderungen des Lebens zu drücken?

Wenn wir glauben, dass es ein Leben nach dem Tode gibt, dass wir auf der Erde sind, um uns zu entwickeln und dass Leiden dazu dient - dann wäre es unklug, es zu vermeiden. Vielleicht fügt dann eine solche Krankheit, die alles Denken auslöscht, unserer Persönlichkeit eine Dimension hinzu, die wir sonst niemals bekommen hätten.

Es wäre vermessen, die Entscheidung eines anderen Menschen zu beurteilen. Sie ist absolut persönlich.

Was würden Sie tun?

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