Direkt zum Hauptbereich

Feste gelassen feiern

Weihnachten, das Fest der Liebe, ist erfahrungsgemäß ein Klassiker für Streit. Aber es gibt übers Jahr noch eine Reihe von Festen, die ebenfalls Sprengstoff enthalten können: Geburtstage, Hochzeits- oder Kennenlerntage und Familientreffen.

Hier sind drei bewährte Tipps, wie Sie das Fest wirklich genießen können:

* Erwarten Sie nichts von den anderen, weder in puncto Geschenke noch Verhalten. Auf diese Weise können Sie nicht enttäuscht werden, dafür aber eventuell positiv überrascht.

* Beschließen Sie vorab, wie Sie selbst sich während des Festtages fühlen wollen und halten Sie dieses Gefühl aufrecht. Z.B. Glücklich, entspannt, friedlich. Egal, was passiert! Sagen Sie sich das innerlich wie ein Mantra vor.

* Denken Sie daran, dass Sie nicht dazu da sind, um anderen zu gefallen.
Freundlichkeit, Höflichkeit, Diplomatie ja. Aber Sie müssen weder Ihre Meinung verleugnen noch Ihr Licht unter den Scheffel stellen oder die perfekten Gastgeber spielen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Feste.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Keine Angst!

Ich habe einen schönen Spruch von Mark Twain gefunden:

Ich habe im Leben schon viele schlimme Dinge durchgemacht. Einige davon sind wirklich passiert.

Tatsächlich beziehen sich die meisten Ängste auf etwas Zukünftiges, dessen Eintreffen gar nicht hundertprozentig sicher ist. Von daher ist es sinnlos, sich verrückt zu machen.

Der bessere Weg:

Verwandeln Sie Sorgen in Sorgfalt. Indem Sie planen (Was kann ich tun, wenn...) entwickeln Sie ein Instrumentarium, um dem "worst case" entgegenzutreten - falls der überhaupt eintritt. Bis dahin: Schlafen Sie gut!

Verwandeln Sie Angst in Aktivität. Fragen Sie sich: Was kann ich heute, hier und jetzt konkret tun, um zu vermeiden, wovor ich Angst habe? Tun Sie diese Schritte. Das gibt Ihnen das Gefühl von Kontrolle.

Nobelpreis für die Psychologie

Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht an den US-Forscher Richard Thaler, Begründer der Verhaltensökonomie. Lange Zeit ging man davon aus, bei Geldanlagen würden Emotionen keine Rolle spielen, hier würde sachlich analysiert. Thaler widerlegte diese Vorstellung. Er brachte als Erster psychologische Erkenntnisse in die Wirtschaftswissenschaften ein. In zahlreichen Studien wies er nach, dass gerade die sogenannten weichen Eigenschaften einen großen Einfluss auf die Märkte haben. So tun sich zum Beispiel Aktionäre schwer, sich von verlustreichen Aktien zu trennen, obwohl das sinnvoll wäre. Das hat ja eine ganze Weile gedauert, bis der Mythos vom sachlichen homo oeconomicus enttarnt wurde. Aber dass wir Menschen nur begrenzt rational handeln, gilt nicht allein für die Wirtschaft, sondern für jeden Beruf. Von daher ist es sinnvoll, wenn es etwa bei Konferenzen, Messen und anderen Job-Veranstaltungen nicht nur fachliche Beiträge gibt, sondern immer auch psychologische Kenntnisse ver…