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Eine aktuelle Forsa-Umfrage zur Lage der Nation erbrachte unter anderem diese erstaunlichen Ergebnisse: Nur drei Prozent der Deutschen beurteilen den Umgang miteinander als besonders freundlich. Jeder Zweite wünscht sich im Alltag häufiger ein Dankeschön oder ein Lächeln. Jeder Dritte würde gerne öfter ein Kompliment hören oder umarmt werden.
Nun ja, wenn man sich so umschaut: Verkniffene Gesichter auf der Straße, Isolation per Smartphone im Bus, Gemecker, weil irgendetwas nicht schnell genug geht…Da wird die Statistik schon stimmen, Deutschland ist eine Freundlichkeitswüste. Was für eine traurige Bilanz! Dabei kostet die Erfüllung dieser Sehnsucht nach Nettigkeit nichts. Nur ein bisschen Aufmerksamkeit und etwas Mut. Ich arbeite jedenfalls seit einiger Zeit daran. Etwa indem ich auch unbekannten Menschen Komplimente mache, wenn mir etwas an ihnen gefällt. Wie kürzlich der Dame, die mit Mütze und Schal so schöne leuchtende Farben trug. Und dass ich mich nicht nur mit Worten, sondern auch mit kleinen Geschenken für eine Unterstützung oder gute Arbeit bedanke, wie bei dem Änderungsschneider, der meine Lieblingsjeans gerettet hat. 
Klar, ich kann als Einzelne die Statistik nicht ändern – aber wenn Sie mitmachen .…

Zur Inspiration: In meinem neuen Buch "Vertrau dem Leben. Von A wie Abenteuergeist bis Z wie Zeitreise" steht unter "F wie Freundlichkeit" Wissenswertes zum Thema.

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