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Peinliche Plätzchen

Hier kommt meine persönliche Weihnachtsbotschaft:

1. Vermitteln Sie  nur Dinge, von denen Sie etwas verstehen
2. Bevor Sie Ihr Wissen weitergeben, probieren Sie es selbst aus.

Was die Psychologie anbetrifft, ist mir das selbstverständlich. Aber jetzt weiß ich aus schmerzlicher Erfahrung: Das gilt immer!

In meinem Newsletter für Dezember (Sie können  ihn auf magicme-coaching.de anfordern) habe ich als kulinarische Ergänzung zu den besten Psycho-Tipps, wie man an den Weihnachtstagen Stress  vermeidet, ein Rezept für Vanillekipfel weitergegeben. In der Zeitschrift las es sich ganz einfach. Ich war sicher: Das gelingt jedem.

In den letzten Wochen war ich viel unterwegs, so dass ich erst heute Zeit zum Plätzchenbacken gefunden habe. Es wurde die Stunde der Wahrheit. Der Teig entpuppte sich als eine einzige Krümelei. Daraus auch noch Halbmonde zu formen, war unmöglich. Kurz, ein Plätzchen-GAU. Meine Familie weigerte sich strikt, das staubtrockene Produkt zu essen.

Eigentlich dachte ich, ich hätte Schuldgefühle generell gut bewältigt. Aber jetzt habe ich welche. Gegenüber allen, die mir in puncto Plätzchen vertraut haben. Besonders Ihnen gegenüber, liebe Frau F., die Sie mir gemailt haben, dass Sie das Rezept ausprobieren werden. Ich verspreche Ihnen: Sie werden nie wieder etwas von mir lesen, das nicht Punkt 1. und 2. (siehe oben) durchlaufen hat.

Man lernt nie aus.
 

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